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- PiA-Aktion (1)
PiA-Austausch
Liebe PiA-Unterstützer/innen!
Nächste Woche führt ver.di Tarifverhandlungen für Beschäftigte in den “KAH-Kliniken” (KAH = Krankenhaus-Arbeitgeberverband Hamburg) und bisher gibt es von der KAH-Arbeitgeberseite aus kein Angebot für eine dringend notwendige angemessene tariflich geregelte Bezahlung der PiA, d.h. gemäß des akad. Abschlusses. Dies zu ändern, hängt entscheidend davon ab, inwieweit die PiA und ihre Unterstützer/innen jetzt! verdeutlichen können, dass alle wirklich hinter den Forderungen stehen. Neue Tarifverhandlungen stehen in nächster Zeit nicht an.
Mittwoch, 23.06., fanden dazu Kundgebungen vor dem UKE im Rahmen eines ersten Warnstreiks mit Hunderten von Beschäftigten der Hamburger Krankenhäuser statt, zahlreiche Hamburger PiA waren dabei und zeigten dem KAH die Gelbe Karte. Wir möchten den PiA-Forderungen stärkeren Druck verleihen. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihren positiven Kommentar in diesem BLOG zum Offenen Brief mit Angabe ihres Namens, ggf. bitte auch Institution/Verband angeben. Der Brief, den bereits erste Unterstützer/innen unterschrieben, wird in den nächsten Tagen mit den Namen aller UnterstützerInnen direkt an den KAH weitergeleitet. Wer den BLOG zu kompliziert findet, kann gern über eine Mail die Zustimmung zum Brief kundtun, dann bitte flugs an:
aktion@pia-netz-hamburg.de . Herzlichen Dank im Voraus!
Grüße vom PiA-Netz-Hamburg
26.6.2010 bei 14:24
Da ich als Dozentin an einem Psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut häufig Kontakt mit PiA-Kolleginnen habe, kann ich nur sagen: Es wird allerhöchste Zeit, dass endlich durch Tarifverhandlungen eine angemessene Bezahlung für PiAs festgelegt wird.
Im Moment müssen junge Psychologinnen und Psychologen nach abgeschlossenem Universitätsstudium unter zum Teil extrem stressigen Bedingungen psychisch kranke Menschen psychotherapeutisch betreuen - und erhalten dafür in vielen Fällen keine Entlohnung, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, zum Teil sogar nicht mal ein Taschengeld!
Ich finde das - ehrlich gesagt - unglaublich! Sollen das denn - bei entsprechenden Möglichkeiten - die Eltern weiterhin finanzieren oder sollen diese jungen Leute einen Kredit dafür aufnehmen, dass sie arbeiten dürfen??? Oder gar nach einem aufreibenden 8-Stunden-Tag mit schwer kranken Patienten nachts noch Taxi fahren???
Diese jungen junge Kolleginnen und Kollegen sind ja in den Kliniken keineswegs nur so am Rande “mit dabei”, sondern werden als Vollzeitkräfte mit hoher Verantwortung eingesetzt.
Hinzu kommt dann ja noch eine kostspielige mehrjährige psychotherapeutische Ausbildung an einem Ausbildungsinstitut, die auch noch bezahlt werden muss.
Hier eine klare tarifliche Regelung zu schaffen, ist absolut überfällig!
Sigrid Pape, Psychologische Psychotherapeutin
26.6.2010 bei 19:17
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Ausbildungsleiter eines VT-Ausbildungsinstitutes in Hamburg (IVAH) bin ich oft mit den finanziellen Problemen und den daraus resultierenden Lebensnöten unserer Kandidatinnen und Kandidaten konfrontiert.
Eine angemessene Bezahlung während des psychiatrischen Praktikums würde zu einer erheblich Verbesserung der Lebenssituation vieler Kandidatinnen und Kandidaten führen.
In vielen Kliniken leisten die PIAs auch schon einen erheblichen und unverzichtbaren Beitrag zur Krankenversorgung, so dass eine Entlohnung auch daher sehr angemessen wäre.
Daher unterstütze ich gerne die Bitte bzw. Forderung nach einer angemessenen Vergütung der Tätigkeit in der Psychiatrie.
Dipl.-Psych. Dr. phil. Gerhard Zarbock
Psychologischer und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
27.6.2010 bei 23:12
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Ich unterstütze die Aktion, damit unsere PiAs endlich für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden!
Dipl.-Psych. Susanne Kaut
Praxis für Psychotherapie
Osterstr. 163
20255 Hamburg
Dozentin der APH
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Es ist schon durch die Studiengebühren eine Ungerechtigkeit geschaffen zwischen StudentInnen, die ein reiches Elternhaus haben und denen, die neben dem Studium arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren. Wer kann sich denn ein so langes Praktikum OHNE angemessene Bezahlung leisten. Doch wieder nur die Wohlhabenden. Es ist empörend !
Maria von Schlippenbach, psychologische Psychotherapeutin, 65 Jahre
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Auch ich bin für eine angemessenere Zahlung!
Vielen dank,
Michaela Simon
Psychologische Psychotherapeutin TP
Supervisorin DGSv BDP / PTK-HH / DFT
Stresemannallee 86 22529 Hamburg
www.michaelasimon.de
msimon@simonm.de
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Ich möchte den Kampf der PiAs unterstützen.
Eine angemessene tariflich geregelte Bezahlung der PiA, d.h. gemäß des akad. Abschlusses, halte ich für dringend notwendig.
DP Barbara Wagner
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Eine Bezahlung der praktischen Tätigkeit von PIA’S ist lange überfällig , dringend erforderlich und selbstverständlich.
Dipl.Psychologin Karen Stielow
Psychologische Psychotherapeutin
Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Hamburg
Praxis: Dorotheenstr. 137. 22299 Hamburg
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Ich unterstütze die tariflichen Forderungen der Pi A s nach einer angemessenen Vergütung während ihrer vorgeschriebenen praktischen Ausbildung.
Unsere “Nachfolgegeneration” benötigt in dieser Hinsicht unser aller Unterstützung , v . a. auch als Anreiz,daß
möglichst viele Kolleginnen und Kollegen “nachrücken”,
um den steigenden Bedarf an qualifizierten Kollegen für die Zukunft zu sichern.
Diplom - Psychologe
Jürgen Hennings
22085 Hamburg
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Ja, ich bin dafür, dass die PIA´s eine angemessene Vergütung ihrer Leistung bekommen.
Psycholg. Psychotherapeutin Annedore Hansen
Paulinenallee 32, 20259 Hamburg
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Bitte setzten Sie mich mit auf Ihre Liste zur Unterstützung einer
angemessenen Bezahlung der PIA
Dr. Almut Dorn
Gynäkologische Psychosomatik
www.almutdorn.de
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28.6.2010 bei 11:48
Ich untertütze das Anliegen einer angemessenen Bezahlung für PIA. Leistung (z.B. eines über Jahre ausgebildeten und schließlich diplomierten Psychologen) soll sich doch lohnen-oder?
DP D. Laniewicz
Curtius Klinik Bad Malente
Neue Kampstr.2
23714 Malente
28.6.2010 bei 15:55
Es wird endlich Zeit, daß PiAs angemessen bezahlt werden, sonst befürchte ich, daß irgendwann nur sehr wohlhabende Menschen es sich leisten können werden, diesen Beruf zu erlernen. Diese dürften jedoch - angesichts der miserablen Bezahlung unserer mit zunehmenden bürokratischen Vorschriften belastetenTätigkeit - wenig dazu motivert sein. Daher unterstütze ich vorbehaltlos diese Aktion und wünsche viel Erfolg!
Dipl.-Psych. Hella Elisabeth Clausen
Sachsentor 55
21029 Hamburg
28.6.2010 bei 21:17
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Liebe Kollegen,
ich hoffe das diese Auseinandersetzung dazu führen wird, dass die
Arbeit der PiA in den Kliniken endlich angemessen honoriert sprich
bezahlt wird !
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Sybille Droste Boué (niedergelassene Verhaltenstherapeutin und
Supervisorin)
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Bitte nehmt mich auf die Liste!
Danke für Euer Engagement!!!!!!
Blickpunkt Mensch
Dipl. Psych. Andreas Stumm
Pumpelhorn 4 . 21698 Harsefeld
stumm@blickpunkt-mensch.de
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich arbeite als PIA mit 27 Wochenarbeitsstunden seit 01.03.2009 im Bethesda Bergedorf. Als Entschädigung werden mit 150€ im Monat und ein freies Essen am Tag gewährt. Dies reicht nicht aus, um meine Kosten für Anfahrt (40 km am Tag) und Kinderbetreuung für 3 Kinder (398€) zu decken. Ich fordere deshalb eine angemessene Bezahlung von PIAs im Praktikum.
Dagmar Schmidt
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Ich stimme Ihren Forderungen zu:
Dr. Britta Reiche
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Mit dieser Mail möchte ich meine Solidarität zum Ausdruck bringen und mich den Forderungen des PiA-Netzwerkes nach gerechteren Ausbildungsbedingungen - insbesondere der Forderung einer fairen Vergütung der Tätigkeiten - anschließen!
Mit freundlchen Grüßen
Daniela Rath
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich arbeite seit nunmehr 16 Monaten ohne Bezahlung für die Stunden, die im
Rahmen der Ausbildung zur
Psychololgischen Psychotherapeutin vorgeschrieben sind.
Dabei bin ich im Rahmen von Einzeltherapiegesprächen, Gruppentherapie,
Psychoedukation, Kriseninterventionen, Stabilisierungs- und
Entspannungsgruppen, Diagnostik sowie der notwendigen Dokumentation tätig.
Die zusätzliche Arbeitszeiten, die neben dieser Tätigkeit und den weiteren
Ausbildungsinhalten notwendig sind, um
nicht nur meinen Lebensunterhalt sondern auch die laufenden
Ausbildungskosten zu tragen sind im Grunde nicht
mit einem Familienleben vereinbar.
Ich plädiere und fordere, dass die Erreichung des Berufsziels psychologische
Psychotherapeutin auf einem finanziell und sozial verträglichen Weg möglich
ist.
Ricarda Müller
Intitut für Psychotherapie / Uni HH
Kohorte 2008
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In der Hoffnung mit meiner Unterstützung nicht zu spät zu kommen, meine ich , dass die PIAs unbedingt eine angemessene Entlohnung für ihre Tätigkeit bekommen sollen. In den Krankenhäuser ersetzen sie ja oft fast eine /-n Mitarbeiterin/-.
Mit freundlichen Grüssen,
Yvette Brawer
Dipl.-Psych. Psychologische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin
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Ich unterstütze die Forderungen der PIA’s auf angemessene Bezahlung ihrer Arbeit.
Madlen Köttgen
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29.6.2010 bei 07:44
Einer Bekannten (Lehramtsstudentin) habe ich einmal das System der Psychotherapeutenausbildung so geschildert: Es ist
1) so als ob Lehramtsreferendare für das Referandariat bezahlen müssen
2) keinerlei Unterhalt während des Referendariats erhalten und
3) teilweise normale Lehrkräfte durchaus ersetzen.
Wie konnte sich dieses System nur etablieren ?
29.6.2010 bei 12:39
Die angemessene Entlohnung der Arbeit der PIA’s sollte doch wohl selbstverständlich sein.
29.6.2010 bei 14:15
Seit den Studiengebühren sind viele Studenten schon nach dem Studium verschuldet und für viele meiner Kommilitonen kommt eine Ausbildung zum Psychotherapeuten aus finanziellen Gründen gar nicht mehr in Frage- vorallem da nach dem Bachelor der Anspruch auf Bafög wegfällt.
Und diejenigen, die sich für diesen Beruf entschieden haben müssen sich ständig mit existenziellen Sorgen rumschlagen- denn von 3€ die Stunde kann man nicht leben und die Ausbildungskosten kommen für uns auch noch hinzu.
Wir fordern endlich eine tarifliche Lösung und keine “geschenkten” 300 oder 400€!
29.6.2010 bei 22:06
Es ist so als würden ÄrztInnen in fachärztlicher Weiterbildung ÜBERHAUPT NICHT bezahlt werden. Leicht vorstellbar, was der Marburger Bund dazu sagen würde… ! Das AiP hat man seinerzeit schleunigst wieder abgeschafft; dasselbe sollte mit dem PiA-Praktikum geschehen!!! Tatsächlich erbringen derzeit ärztliche KollegInnen in der Weiterbildung zur/zum FachärztIn für Psychotherapie oft die gleichen psychotherapeutischen Leistungen in Kliniken wie psychologische PIA und werden dafür deutlich höher bezahlt sogar als approbierte Psychologische PsychotherapeutInnen, obwohl sie nicht selten psychotherapeutisch deutlich schlechter ausgebildet sind! Das ist nicht nur in fachlicher und moralischer Hinsicht Unsinn, sondern letztlich auch ökonomischer Schwachsinn zugunsten ärztlichen Standesdünkels!
Die Forderungen des PIA-Netzwerks sind daher mehr als legitim!
1.7.2010 bei 23:26
Hallo,
Ja, ich unterstütze diese Aktion!
E. Hofmann
–
Elisabeth Hofmann
1.7.2010 bei 23:31
Ich finde eine angemessene Bezahlung für PIAs unabdingbar. Es ist Ausbeutung, wenn qualifizierte KollegInnen mit Studienabschluss umsonst oder zu unzumutbaren Prakitkantengehältern arbeiten müssen.
Solidarische Grüsse vom CIP- Team
Dipl-Psych. Matthias Kriesel
1.7.2010 bei 23:51
Liebe Hamburg-PiA,
volle Unterstützung für alle Eure Forderungen! Der Unverschämtheit der Kliniken, diplomierte PsychologInnen als “PraktikantInnen” schamlos auszubeuten, muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden!
We shall overcome!
Dipl.-Psych. Matthias Wehrstedt, Kassel
2.7.2010 bei 00:01
Ich unterstütze die Forderungen des PiA-Netzes mit Nachdruck!
–
dr. katharina wiehe
diplom-psychologin
psychologische psychotherapeutin
rendsburger str. 7
20359 hamburg
germany
2.7.2010 bei 00:03
Ja, ich unterstütze die Forderungen.
Nicole Hansche
2.7.2010 bei 00:03
Ich unterstütze eine angemessene Bezahlung für alle Psychotherapeuten in Ausbildung.
Karin Lackamp
Psychologische Psychotherapeutin
Poppenbüttler Hauptstr. 11a
22399 Hamburg
2.7.2010 bei 00:40
Ja, ich unterstütze die Forderungen!!
Herzliche Grüße,
Nadia Khan, Dipl.-Psych.
2.7.2010 bei 00:43
Ja, ich unterstütze die Aktion aus vollem Herzen und unbedingt!
Viele Grüße, Sabine Pankratz
–
2.7.2010 bei 00:44
Gute Arbeit ist gutes Geld wert! - Auch für Diplom-Psychologen/-innen sollte das eine Selbstverständlichkeit sein! Verena Daues
2.7.2010 bei 20:34
DIe Forderungen des PIA-Netzes unterstütze ich voll und ganz! Selbst mit der derzeit höchsten Finanzierung, die in HH/Schleswig-Holsstein geboten wird kommt man nicht weit… bei 880 Euro netto abzüglich der Ausbildungskosten bleiben 540 €. Bei einer 40-45 Stundenwoche (die keine Praktikantenarbeit, sondern die Tätigkeiten eines normalen psychol. Mitarbeiters beinhalten) ist es unmöglich, nebenbei noch zu arbeiten. Da kann der Job noch so viel Spaß machen, Vergleich mit weniger qualifizierten Mehrverdienern und Abbruchgedanken sind Alltag.
Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und zwar grundlegend!
Gerne kümmer ich mich um suizidale Patienten, leite vier Gruppen pro Woche, mache Einzeltherapie und Tischgruppenbegleitung… aber NUR unter der Voraussetzung meinen eigenen Lebensunterhalt sichern zu können!
5.7.2010 bei 13:12
Ich möchte die Forderungen unterstützen und finde, dass eine angemessene Bezahlung für PIAs selbstverständlich sein sollte. Es ist Ausbeutung, nicht nur aus finanzieller Sicht, wenn qualifizierte KollegInnen mit Studienabschluss umsonst oder zu unzumutbaren Prakitkantengehältern arbeiten müssen.