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Liebe PiA-Unterstützer/innen!

Offener Brief an den KAH

Nächste Woche führt ver.di Tarifverhandlungen für Beschäftigte in den “KAH-Kliniken” (KAH = Krankenhaus-Arbeitgeberverband Hamburg) und bisher gibt es von der KAH-Arbeitgeberseite aus kein Angebot für eine dringend notwendige angemessene tariflich geregelte Bezahlung der PiA, d.h. gemäß des akad. Abschlusses. Dies zu ändern, hängt entscheidend davon ab, inwieweit die PiA und ihre Unterstützer/innen jetzt! verdeutlichen können, dass alle wirklich hinter den Forderungen stehen. Neue Tarifverhandlungen stehen in nächster Zeit nicht an.

Mittwoch, 23.06., fanden dazu Kundgebungen vor dem UKE im Rahmen eines ersten Warnstreiks mit Hunderten von Beschäftigten der Hamburger Krankenhäuser statt, zahlreiche Hamburger PiA waren dabei und zeigten dem KAH die Gelbe Karte. Wir möchten den PiA-Forderungen stärkeren Druck verleihen. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihren positiven Kommentar in diesem BLOG zum Offenen Brief mit Angabe ihres Namens, ggf. bitte auch Institution/Verband angeben. Der Brief, den bereits erste Unterstützer/innen unterschrieben, wird in den nächsten Tagen mit den Namen aller UnterstützerInnen direkt an den KAH weitergeleitet. Wer den BLOG zu kompliziert findet, kann gern über eine Mail die Zustimmung zum Brief kundtun, dann bitte flugs an:

aktion@pia-netz-hamburg.de . Herzlichen Dank im Voraus!

Grüße vom PiA-Netz-Hamburg

21 Antworten auf “Liebe PiA-Unterstützer/innen!”

  1. Sigrid sagt:

    Da ich als Dozentin an einem Psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut häufig Kontakt mit PiA-Kolleginnen habe, kann ich nur sagen: Es wird allerhöchste Zeit, dass endlich durch Tarifverhandlungen eine angemessene Bezahlung für PiAs festgelegt wird.
    Im Moment müssen junge Psychologinnen und Psychologen nach abgeschlossenem Universitätsstudium unter zum Teil extrem stressigen Bedingungen psychisch kranke Menschen psychotherapeutisch betreuen - und erhalten dafür in vielen Fällen keine Entlohnung, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, zum Teil sogar nicht mal ein Taschengeld!
    Ich finde das - ehrlich gesagt - unglaublich! Sollen das denn - bei entsprechenden Möglichkeiten - die Eltern weiterhin finanzieren oder sollen diese jungen Leute einen Kredit dafür aufnehmen, dass sie arbeiten dürfen??? Oder gar nach einem aufreibenden 8-Stunden-Tag mit schwer kranken Patienten nachts noch Taxi fahren???
    Diese jungen junge Kolleginnen und Kollegen sind ja in den Kliniken keineswegs nur so am Rande “mit dabei”, sondern werden als Vollzeitkräfte mit hoher Verantwortung eingesetzt.
    Hinzu kommt dann ja noch eine kostspielige mehrjährige psychotherapeutische Ausbildung an einem Ausbildungsinstitut, die auch noch bezahlt werden muss.
    Hier eine klare tarifliche Regelung zu schaffen, ist absolut überfällig!

    Sigrid Pape, Psychologische Psychotherapeutin

  2. Dipl.-Psych. Dr. phil. Gerhard Zarbock sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als Ausbildungsleiter eines VT-Ausbildungsinstitutes in Hamburg (IVAH) bin ich oft mit den finanziellen Problemen und den daraus resultierenden Lebensnöten unserer Kandidatinnen und Kandidaten konfrontiert.

    Eine angemessene Bezahlung während des psychiatrischen Praktikums würde zu einer erheblich Verbesserung der Lebenssituation vieler Kandidatinnen und Kandidaten führen.

    In vielen Kliniken leisten die PIAs auch schon einen erheblichen und unverzichtbaren Beitrag zur Krankenversorgung, so dass eine Entlohnung auch daher sehr angemessen wäre.

    Daher unterstütze ich gerne die Bitte bzw. Forderung nach einer angemessenen Vergütung der Tätigkeit in der Psychiatrie.

    Dipl.-Psych. Dr. phil. Gerhard Zarbock
    Psychologischer und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

  3. admin sagt:

    __________________________________________________

    Ich unterstütze die Aktion, damit unsere PiAs endlich für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden!
    Dipl.-Psych. Susanne Kaut
    Praxis für Psychotherapie
    Osterstr. 163
    20255 Hamburg
    Dozentin der APH
    __________________________________________________

    Es ist schon durch die Studiengebühren eine Ungerechtigkeit geschaffen zwischen StudentInnen, die ein reiches Elternhaus haben und denen, die neben dem Studium arbeiten müssen, um ihr Studium zu finanzieren. Wer kann sich denn ein so langes Praktikum OHNE angemessene Bezahlung leisten. Doch wieder nur die Wohlhabenden. Es ist empörend !

    Maria von Schlippenbach, psychologische Psychotherapeutin, 65 Jahre
    __________________________________________________

    Auch ich bin für eine angemessenere Zahlung!
    Vielen dank,
    Michaela Simon

    Psychologische Psychotherapeutin TP
    Supervisorin DGSv BDP / PTK-HH / DFT
    Stresemannallee 86 22529 Hamburg
    www.michaelasimon.de
    msimon@simonm.de
    __________________________________________________

    Ich möchte den Kampf der PiAs unterstützen.
    Eine angemessene tariflich geregelte Bezahlung der PiA, d.h. gemäß des akad. Abschlusses, halte ich für dringend notwendig.

    DP Barbara Wagner
    __________________________________________________

    Eine Bezahlung der praktischen Tätigkeit von PIA’S ist lange überfällig , dringend erforderlich und selbstverständlich.

    Dipl.Psychologin Karen Stielow
    Psychologische Psychotherapeutin
    Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Hamburg
    Praxis: Dorotheenstr. 137. 22299 Hamburg
    __________________________________________________

    Ich unterstütze die tariflichen Forderungen der Pi A s nach einer angemessenen Vergütung während ihrer vorgeschriebenen praktischen Ausbildung.
    Unsere “Nachfolgegeneration” benötigt in dieser Hinsicht unser aller Unterstützung , v . a. auch als Anreiz,daß
    möglichst viele Kolleginnen und Kollegen “nachrücken”,
    um den steigenden Bedarf an qualifizierten Kollegen für die Zukunft zu sichern.

    Diplom - Psychologe
    Jürgen Hennings
    22085 Hamburg
    __________________________________________________

    Ja, ich bin dafür, dass die PIA´s eine angemessene Vergütung ihrer Leistung bekommen.

    Psycholg. Psychotherapeutin Annedore Hansen
    Paulinenallee 32, 20259 Hamburg
    __________________________________________________

    Bitte setzten Sie mich mit auf Ihre Liste zur Unterstützung einer
    angemessenen Bezahlung der PIA

    Dr. Almut Dorn
    Gynäkologische Psychosomatik
    www.almutdorn.de
    __________________________________________________

  4. DP D. Laniewicz sagt:

    Ich untertütze das Anliegen einer angemessenen Bezahlung für PIA. Leistung (z.B. eines über Jahre ausgebildeten und schließlich diplomierten Psychologen) soll sich doch lohnen-oder?

    DP D. Laniewicz
    Curtius Klinik Bad Malente
    Neue Kampstr.2
    23714 Malente

  5. praxisclausen sagt:

    Es wird endlich Zeit, daß PiAs angemessen bezahlt werden, sonst befürchte ich, daß irgendwann nur sehr wohlhabende Menschen es sich leisten können werden, diesen Beruf zu erlernen. Diese dürften jedoch - angesichts der miserablen Bezahlung unserer mit zunehmenden bürokratischen Vorschriften belastetenTätigkeit - wenig dazu motivert sein. Daher unterstütze ich vorbehaltlos diese Aktion und wünsche viel Erfolg!

    Dipl.-Psych. Hella Elisabeth Clausen
    Sachsentor 55
    21029 Hamburg

  6. admin sagt:

    __________________________________________________

    Liebe Kollegen,
    ich hoffe das diese Auseinandersetzung dazu führen wird, dass die
    Arbeit der PiA in den Kliniken endlich angemessen honoriert sprich
    bezahlt wird !
    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Sybille Droste Boué (niedergelassene Verhaltenstherapeutin und
    Supervisorin)
    __________________________________________________

    Bitte nehmt mich auf die Liste!

    Danke für Euer Engagement!!!!!!

    Blickpunkt Mensch
    Dipl. Psych. Andreas Stumm
    Pumpelhorn 4 . 21698 Harsefeld
    stumm@blickpunkt-mensch.de
    __________________________________________________

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich arbeite als PIA mit 27 Wochenarbeitsstunden seit 01.03.2009 im Bethesda Bergedorf. Als Entschädigung werden mit 150€ im Monat und ein freies Essen am Tag gewährt. Dies reicht nicht aus, um meine Kosten für Anfahrt (40 km am Tag) und Kinderbetreuung für 3 Kinder (398€) zu decken. Ich fordere deshalb eine angemessene Bezahlung von PIAs im Praktikum.

    Dagmar Schmidt
    __________________________________________________

    Ich stimme Ihren Forderungen zu:
    Dr. Britta Reiche
    __________________________________________________

    Mit dieser Mail möchte ich meine Solidarität zum Ausdruck bringen und mich den Forderungen des PiA-Netzwerkes nach gerechteren Ausbildungsbedingungen - insbesondere der Forderung einer fairen Vergütung der Tätigkeiten - anschließen!

    Mit freundlchen Grüßen
    Daniela Rath
    __________________________________________________

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich arbeite seit nunmehr 16 Monaten ohne Bezahlung für die Stunden, die im
    Rahmen der Ausbildung zur
    Psychololgischen Psychotherapeutin vorgeschrieben sind.
    Dabei bin ich im Rahmen von Einzeltherapiegesprächen, Gruppentherapie,
    Psychoedukation, Kriseninterventionen, Stabilisierungs- und
    Entspannungsgruppen, Diagnostik sowie der notwendigen Dokumentation tätig.
    Die zusätzliche Arbeitszeiten, die neben dieser Tätigkeit und den weiteren
    Ausbildungsinhalten notwendig sind, um
    nicht nur meinen Lebensunterhalt sondern auch die laufenden
    Ausbildungskosten zu tragen sind im Grunde nicht
    mit einem Familienleben vereinbar.
    Ich plädiere und fordere, dass die Erreichung des Berufsziels psychologische
    Psychotherapeutin auf einem finanziell und sozial verträglichen Weg möglich
    ist.

    Ricarda Müller
    Intitut für Psychotherapie / Uni HH
    Kohorte 2008
    __________________________________________________

    In der Hoffnung mit meiner Unterstützung nicht zu spät zu kommen, meine ich , dass die PIAs unbedingt eine angemessene Entlohnung für ihre Tätigkeit bekommen sollen. In den Krankenhäuser ersetzen sie ja oft fast eine /-n Mitarbeiterin/-.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Yvette Brawer
    Dipl.-Psych. Psychologische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin
    __________________________________________________

    Ich unterstütze die Forderungen der PIA’s auf angemessene Bezahlung ihrer Arbeit.
    Madlen Köttgen
    _________________________________________________

  7. Klaudia Stybor sagt:

    Einer Bekannten (Lehramtsstudentin) habe ich einmal das System der Psychotherapeutenausbildung so geschildert: Es ist
    1) so als ob Lehramtsreferendare für das Referandariat bezahlen müssen
    2) keinerlei Unterhalt während des Referendariats erhalten und
    3) teilweise normale Lehrkräfte durchaus ersetzen.

    Wie konnte sich dieses System nur etablieren ?

  8. Kerstin Eckhoff sagt:

    Die angemessene Entlohnung der Arbeit der PIA’s sollte doch wohl selbstverständlich sein.

  9. Katz sagt:

    Seit den Studiengebühren sind viele Studenten schon nach dem Studium verschuldet und für viele meiner Kommilitonen kommt eine Ausbildung zum Psychotherapeuten aus finanziellen Gründen gar nicht mehr in Frage- vorallem da nach dem Bachelor der Anspruch auf Bafög wegfällt.
    Und diejenigen, die sich für diesen Beruf entschieden haben müssen sich ständig mit existenziellen Sorgen rumschlagen- denn von 3€ die Stunde kann man nicht leben und die Ausbildungskosten kommen für uns auch noch hinzu.

    Wir fordern endlich eine tarifliche Lösung und keine “geschenkten” 300 oder 400€!

  10. Cora Friedrich sagt:

    Es ist so als würden ÄrztInnen in fachärztlicher Weiterbildung ÜBERHAUPT NICHT bezahlt werden. Leicht vorstellbar, was der Marburger Bund dazu sagen würde… ! Das AiP hat man seinerzeit schleunigst wieder abgeschafft; dasselbe sollte mit dem PiA-Praktikum geschehen!!! Tatsächlich erbringen derzeit ärztliche KollegInnen in der Weiterbildung zur/zum FachärztIn für Psychotherapie oft die gleichen psychotherapeutischen Leistungen in Kliniken wie psychologische PIA und werden dafür deutlich höher bezahlt sogar als approbierte Psychologische PsychotherapeutInnen, obwohl sie nicht selten psychotherapeutisch deutlich schlechter ausgebildet sind! Das ist nicht nur in fachlicher und moralischer Hinsicht Unsinn, sondern letztlich auch ökonomischer Schwachsinn zugunsten ärztlichen Standesdünkels!
    Die Forderungen des PIA-Netzwerks sind daher mehr als legitim!

  11. E. Hofmann sagt:

    Hallo,

    Ja, ich unterstütze diese Aktion!

    E. Hofmann

    Elisabeth Hofmann

  12. M. Kriesel sagt:

    Ich finde eine angemessene Bezahlung für PIAs unabdingbar. Es ist Ausbeutung, wenn qualifizierte KollegInnen mit Studienabschluss umsonst oder zu unzumutbaren Prakitkantengehältern arbeiten müssen.
    Solidarische Grüsse vom CIP- Team
    Dipl-Psych. Matthias Kriesel

  13. admin sagt:

    Liebe Hamburg-PiA,

    volle Unterstützung für alle Eure Forderungen! Der Unverschämtheit der Kliniken, diplomierte PsychologInnen als “PraktikantInnen” schamlos auszubeuten, muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden!

    We shall overcome!
    Dipl.-Psych. Matthias Wehrstedt, Kassel

  14. admin sagt:

    Ich unterstütze die Forderungen des PiA-Netzes mit Nachdruck!

    dr. katharina wiehe
    diplom-psychologin
    psychologische psychotherapeutin
    rendsburger str. 7
    20359 hamburg
    germany

  15. admin sagt:

    Ja, ich unterstütze die Forderungen.
    Nicole Hansche

  16. admin sagt:

    Ich unterstütze eine angemessene Bezahlung für alle Psychotherapeuten in Ausbildung.

    Karin Lackamp
    Psychologische Psychotherapeutin
    Poppenbüttler Hauptstr. 11a
    22399 Hamburg

  17. admin sagt:

    Ja, ich unterstütze die Forderungen!!

    Herzliche Grüße,

    Nadia Khan, Dipl.-Psych.

  18. Sabine Pankratz sagt:

    Ja, ich unterstütze die Aktion aus vollem Herzen und unbedingt!
    Viele Grüße, Sabine Pankratz

  19. Verena Daues sagt:

    Gute Arbeit ist gutes Geld wert! - Auch für Diplom-Psychologen/-innen sollte das eine Selbstverständlichkeit sein! Verena Daues

  20. Christiane Behrendt, Dipl.-Psych. sagt:

    DIe Forderungen des PIA-Netzes unterstütze ich voll und ganz! Selbst mit der derzeit höchsten Finanzierung, die in HH/Schleswig-Holsstein geboten wird kommt man nicht weit… bei 880 Euro netto abzüglich der Ausbildungskosten bleiben 540 €. Bei einer 40-45 Stundenwoche (die keine Praktikantenarbeit, sondern die Tätigkeiten eines normalen psychol. Mitarbeiters beinhalten) ist es unmöglich, nebenbei noch zu arbeiten. Da kann der Job noch so viel Spaß machen, Vergleich mit weniger qualifizierten Mehrverdienern und Abbruchgedanken sind Alltag.
    Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und zwar grundlegend!
    Gerne kümmer ich mich um suizidale Patienten, leite vier Gruppen pro Woche, mache Einzeltherapie und Tischgruppenbegleitung… aber NUR unter der Voraussetzung meinen eigenen Lebensunterhalt sichern zu können!

  21. Karen Gebauer, Dipl.-Psych. sagt:

    Ich möchte die Forderungen unterstützen und finde, dass eine angemessene Bezahlung für PIAs selbstverständlich sein sollte. Es ist Ausbeutung, nicht nur aus finanzieller Sicht, wenn qualifizierte KollegInnen mit Studienabschluss umsonst oder zu unzumutbaren Prakitkantengehältern arbeiten müssen.

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